Poike, Uralter Vulkan auf der Osterinsel, Chile
Poike ist ein Vulkan auf der Osterinsel und erhebt sich als östliche Landspitze bis etwa 370 Meter über dem Meeresspiegel, wobei steile Klippen sein Profil prägen. Die geologischen Schichten und die natürliche Vegetation sind vom Gipfel aus erkennbar.
Der Vulkan entstand vor etwa 2.400 Jahren durch mehrere Eruptionen und ist damit die älteste von Rapa Nuis drei Vulkanen. Er prägte die geologische Entwicklung des östlichen Teils der Insel nachhaltig.
Der Vulkan war ein bedeutsamer Ort für die frühesten Bewohner Rapa Nuis, wie Felsritzungen und gefundene Gegenstände zeigen. Diese Spuren erzählen von den Lebensweisen und Praktiken der Menschen, die diesen östlichen Teil der Insel besiedelt haben.
Wanderwege führen zum Gipfel, wo die Aussicht besonders bei gutem Wetter lohnenswert ist. Der Aufstieg ist möglich, aber man sollte tagsüber gehen und auf unebenes Gelände vorbereitet sein.
Eine alte Grabenlinie markiert hier die Grenze zwischen verschiedenen Lavaflüssen und trennt diesen Vulkan deutlich vom benachbarten Terevaka-Vulkan. Dieses geologische Merkmal ist vom Gipfel sichtbar und zeigt die unterschiedlichen Vulkanphasen der Insel.
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