Moai, Steinstatuen auf der Osterinsel, Chile
Die Moai sind Steinstatuen auf der Osterinsel, von denen über 900 Figuren über die Küste und das Inselinnere verteilt stehen. Sie prägen das Landschaftsbild durch ihre massiven Körper, großen Köpfe und ernsten Gesichtsausdrücke, die aus der Ferne sichtbar sind.
Die Rapa-Nui-Menschen errichteten diese Monumente zwischen 1250 und 1500, wobei sie Stein aus dem Rano-Raraku-Steinbruch abbauten und die Figuren zu Plattformen rund um die Insel transportierten. Dieser intensive Herstellungsprozess endete abrupt, was Fragen über die sozialen Veränderungen und die Verfügbarkeit von Ressourcen aufwirft.
Die Moai verkörpern Ahnen der Rapa-Nui-Gemeinschaft und jede Statue wurde mit unterschiedlichen Gesichtszügen gestaltet, um einzelne Personen zu ehren. Heute können Besucher an den Steingesichtern ablesen, wie die Insulaner ihre Vergangenheit sichtbar machten und ihre sozialen Strukturen widerspiegelten.
Die Statuen sind an verschiedenen Orten um die Insel herum zu finden und erfordern unterschiedliche Wanderungen je nach Standort und persönlicher Fitness. Es ist ratsam, vor Ort Informationen zu sammeln oder einen lokalen Führer zu nutzen, um die besten Routen und Sichtungsmöglichkeiten zu planen.
Die Figuren wurden ursprünglich mit Korallenaugen ausgestattet, die Obsidianpupillen enthielten und in speziell geschnitzte Augenhöhlen eingesetzt wurden. Diese aufwendige Verarbeitung zeigt, dass die fertiggestellten Statuen lebendiger aussahen als heute und Besucher können an einigen Exemplaren noch Reste dieser Augen sehen.
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