Abancay, Regionalhauptstadt in Apurímac, Peru
Abancay ist eine Regionalhauptstadt im Departement Apurímac in Peru und liegt auf der Ostseite des Flusses Marino auf einer Höhe von 2377 Metern. Die Straßen steigen vom Flussbett zu Wohnvierteln an den Hängen an, wobei das Zentrum um einen Hauptplatz mit Kolonialhäusern und modernen Gebäuden herum organisiert ist.
Spanische Kolonialverwalter gründeten die Siedlung 1572 als Santiago de los Reyes de Abancay an einer Handelsroute, die Lima mit Cusco verband. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Stadt zu einem Knotenpunkt für den Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus den umliegenden Tälern.
Der Name stammt vom Quechua-Wort für Mittelweg, was die geografische Lage zwischen dem Hochland und den Tälern widerspiegelt. Einheimische verkaufen auf dem zentralen Markt frische Produkte aus den umliegenden Bergdörfern und tragen oft traditionelle Kleidung, die für die Region typisch ist.
Reisende erreichen die Stadt über asphaltierte Straßen aus Cusco, Ayacucho oder von der Panamericana bei Nazca. Die Höhenlage erfordert einige Tage zur Anpassung, wenn man aus niedrigeren Lagen anreist.
Das nahe gelegene Naturschutzgebiet Ampay beherbergt seltene Pflanzenarten und dient als Lebensraum für andine Wildtiere. Besucher finden dort auch den Intimpa-Baum, der in anderen Teilen der Anden nicht mehr vorkommt.
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