Quispiguanca, Archäologische Stätte in Cusco, Peru
Quispiguanca ist eine archäologische Stätte mit Steinstrukturen und landwirtschaftlichen Terrassen, die sich über einen Hang verteilen. Die steinernen Bauten und die angelegten Felder erstrecken sich über verschiedene Höhen und zeigen, wie der Ort organisiert war.
Die Stätte entstand zwischen 1460 und 1530 während der Expansion des Inka-Reiches und lag in strategischer Nähe zu wichtigen Handelswegen. Diese Zeit markierte die Periode, in der die Inka ihr Reich aktiv ausbauten und neue Siedlungen errichteten.
Der Ort war ein wichtiger Punkt für die Landwirtschaft der Inka, und die terrassierten Felder zeigen, wie Menschen hier das bergige Gelände für den Anbau nutzten. Man kann noch heute sehen, wie das Wasser über die Stufen geleitet wurde, um die Pflanzen zu bewässern.
Der Besuch ist am besten mit lokalen Führern organisiert, die die Stätte erklären können und dabei helfen, alle Bereiche sicher zu erkunden. Das Gelände ist steil und das Wetter kann schnell wechseln, daher sind gute Schuhe und wetterfeste Kleidung wichtig.
Forscher untersuchen weiterhin die genauen Techniken beim Stapeln der Steine, die zeigen, wie die Inka ohne Mörtel stabile Mauern bauten. Diese Konstruktionsmethode ermöglichte es den Strukturen, über 500 Jahre zu überstehen und kaum zu verwittern.
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