Isthmus of Fitzcarrald, Landbrücke in Madre de Dios, Peru.
Der Isthmus von Fitzcarrald ist eine Landbrücke in den Anden, die das Becken des Urubamba-Flusses mit dem Becken des Madre-de-Dios-Flusses verbindet. Die Passage erstreckt sich über etwa 11 Kilometer durch bergiges Gelände und führt über einen besonders steilen Hügel mit starker Neigung.
Der Übergang wurde 1893 von Carlos Fermin Fitzcarrald entdeckt, der nach einem praktikablen Weg suchte, um Kautschuk zwischen verschiedenen Flussgebieten zu transportieren. Diese Entdeckung öffnete eine neue Handelsroute während des Kautschukbooms in Südamerika.
Lokale Gemeinschaften nutzen diesen Ort als wichtigen Übergangspunkt zwischen zwei Flussgebieten. Die Gegend ist geprägt von den Wegen, die Generationen von Reisenden hier hinterlassen haben.
Der Weg führt über einen unbefestigten Pfad, der bei Regen schlecht zugänglich wird und normalerweise mit Maultieren gequert wird. Besucher sollten starke Schuhe und gute körperliche Verfassung mitbringen, da die Steigung anstrengend ist.
Im Jahr 1895 wurde ein ganzer Dampfer namens Contamana in Teile zerlegt und über den Isthmus transportiert, um die Machbarkeit der Handelsroute zu demonstrieren. Dieses bemerkenswerte Unternehmen zeigte die Entschlossenheit früher Händler, den Weg für den Handel zwischen den Flussgebieten nutzbar zu machen.
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