Provinz Sihuas, Verwaltungsprovinz in der Region Ancash, Peru.
Sihuas Province ist ein Verwaltungsbezirk in der Region Ancash im Norden Perus und umfasst zehn Bezirke mit unterschiedlichen Landschaften und Höhenlagen. Die Gegend erstreckt sich über bergiges Terrain, wobei die Provinzstadt Sihuas als administratives Zentrum dient.
Die Provinz wurde am 9. Januar 1961 unter Präsident Manuel Prado durch Gesetz 13485 offiziell gegründet und von benachbarten Gebieten abgetrennt. Diese Gründung markierte einen wichtigen Moment in der territorialen Reorganisation der Region Ancash.
Die Bewohner sprechen neben Spanisch auch Quechua, eine Sprache, die hier seit Generationen lebendig ist. Man hört sie täglich auf den Straßen und in den Dörfern, ein Zeichen dafür, wie präsent die ursprüngliche Kultur im Alltag der Menschen bleibt.
Sihuas town ist der zentrale Ort für Verwaltungsdienste und Informationen über die verschiedenen Bezirke. Besucher sollten beachten, dass das bergige Gelände bedeutet, dass Wege zwischen den Dörfern zeitaufwändig sein können.
Im Jahr 1946 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,3 die Provinz und veränderte die Landschaft erheblich, besonders in der Gegend von Acobamba. Diese geologische Umwälzung hinterlässt noch heute sichtbare Spuren in der Geographie und Geschichte der Region.
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