Kanton Guaranda, Verwaltungskanton in der Provinz Bolívar, Ecuador
Guaranda Canton ist ein Verwaltungsgebiet in der zentralen Gebirgsregion mit einer Höhe von etwa 2.600 Metern und umfasst verschiedene Klimazonen. Das Territorium wird von elf Pfarreien geprägt, die durch Straßennetze miteinander verbunden sind und unterschiedliche Landschaften aufweisen.
Das Gebiet wurde 1824 offiziell gegründet und entwickelte sich nach dem Erdbeben von 1775, das die benachbarte Region Chimbo zerstörte. Diese Katastrophe führte zu Bevölkerungsverlagerungen und zur Gründung neuer Siedlungen in diesem Gebiet.
Die verschiedenen Dorfgemeinschaften hier haben ihre eigenen Traditionen und Feierlichkeiten bewahrt, die das Leben in den Straßen und auf den Plätzen prägen. Besucher können während lokaler Feste die Bräuche der Bewohner hautnah erleben.
Das Gelände ist über Straßennetze erreichbar, die Verbindungen zu größeren Städten wie Quito und Guayaquil ermöglichen. Die unterschiedlichen Höhenlagen bedeuten, dass das Wetter und die Bedingungen je nach Besuchsbereich variieren können.
Die Hochlandpfarrei Salinas de Guaranda ist bekannt für die Herstellung von Käse und handwerklichen Lebensmitteln durch gemeinschaftliche Produktionsinitiativen. Diese Tradition macht die Region zu einem Ort, wo alte Herstellungsmethoden noch heute gelebt werden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.