Metropolbezirk Quito, Metropolbezirk in der Provinz Pichincha, Ecuador
Der Metropolbezirk Quito erstreckt sich über zweiunddreißig städtische und dreiunddreißig ländliche Gemeinden auf einer Höhe von zweitausendachthundertneununddreißig Metern über dem Meeresspiegel. Die neun Verwaltungszonen ordnen diese Gemeinden in einem System, das urbane Zentren mit Bergdörfern und landwirtschaftlichen Gebieten verbindet.
Der Bezirk wurde am sechsten Dezember fünfzehnhundertvierunddreißig als spanische Kolonialsiedlung gegründet und wuchs später zur Hauptstadt Ecuadors heran. Im zwanzigsten Jahrhundert erweiterte er seine Grenzen schrittweise und schloss umliegende ländliche Gebiete ein.
Der Bezirk bewahrt zahlreiche präkolumbianische und koloniale Strukturen, was die UNESCO veranlasste, sein historisches Zentrum 1978 zum ersten Weltkulturerbe zu erklären.
Ein zweiundzwanzig Kilometer langes Metronetz verbindet nördliche und südliche Stadtteile und ergänzt das bestehende Busnetz. Die Höhenlage kann bei Besuchern zu Atembeschwerden führen, daher ist es ratsam, sich langsam an die Bedingungen zu gewöhnen.
Die Lage nahe dem Äquator sorgt für konstante zwölfstündige Tage und eine gleichbleibende Tageslänge das ganze Jahr über. Temperaturen bleiben frühlingshaft, ohne ausgeprägte Jahreszeiten oder große Schwankungen zwischen Tag und Nacht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.