Sol de Mañana, Geothermisches Feld im Departamento Potosí, Bolivien
Sol de Mañana ist ein aktives geothermisches Feld im Hochland des Departements Potosí in Bolivien, wo Dampfauslässe, Schlammtümpel und Fumarolen die Oberfläche prägen. Das Gelände liegt auf einer Höhe von etwa 5.000 Metern und bietet einen ungewöhnlichen Anblick aus siedendem Schlamm und aufsteigendem Dampf.
Nach der Energiekrise der 1970er Jahre begann Bolivien, die geothermischen Ressourcen dieses Gebiets als mögliche Energiequelle zu untersuchen. Die durchgeführten Studien legten den Grundstein für das anhaltende Interesse des Landes an einer möglichen Nutzung dieser natürlichen Wärme.
Die Gemeinden Quetena Grande und Quetena Chico betrachten dieses Gebiet als Teil ihres angestammten Landes. Besucher nehmen oft wahr, wie eng die lokale Bevölkerung ihren Alltag mit dieser Landschaft verbindet.
Ein erfahrener lokaler Führer ist unbedingt erforderlich, da der Boden instabil ist und Fumarolen und Schlammtümpel ohne Warnung auftreten können. Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind wegen der Höhe und der kühlen Temperaturen zu empfehlen.
Das Geothermiefeld trägt den spanischen Namen für 'Morgensonnen', was auf das Schauspiel der im frühen Morgenlicht aufsteigenden Dampfsäulen verweist. Diese Erscheinung ist besonders kurz nach Sonnenaufgang zu beobachten, wenn die kalte Luft den Dampf besonders sichtbar macht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.