Caprivizipfel, Geopolitischer Korridor im Nordosten Namibias.
Der Caprivi-Streifen ist ein schmaler Geländeabschnitt im Nordosten Namibias, der sich ostwärts bis zum Sambesi erstreckt und an mehrere Nachbarländer grenzt. Die Form des Korridors erinnert an einen Finger, der zwischen Angola, Sambia, Botswana und Simbabwe hindurchreicht und verschiedene Flusslandschaften durchquert.
Deutschland sicherte sich 1890 diesen Zugang zum Sambesi durch einen Vertrag mit Großbritannien, benannt nach dem damaligen Reichskanzler. Die Vereinbarung sollte eine Route nach Ostafrika öffnen, obwohl Stromschnellen die kommerzielle Schifffahrt flussabwärts verhinderten.
Die Einheimischen verwenden den Silozi-Dialekt für den Alltag und den Handel, besonders in den ländlichen Gemeinden entlang der Flüsse. Das sprachliche Band verbindet Familien über Grenzen hinweg und zeigt sich auf Märkten, wo Verkäufer ihre Waren in dieser Sprache anpreisen.
Reisende sollten ein Allradfahrzeug für die feuchte Jahreszeit mitbringen, wenn der Regen die unbefestigten Straßen in Schlammpisten verwandelt. Tankstellen und Lebensmittelläden sind nur in größeren Ortschaften wie Katima Mulilo zu finden, daher lohnt sich rechtzeitiges Auffüllen der Vorräte.
Bwabwata, Nkasa Rupara und Mudumu schützen zusammen mehr als die Hälfte aller Elefanten und Büffel Namibias auf ihren Grasflächen und Überschwemmungsgebieten. Besucher können diese großen Herden bei Pirschfahrten beobachten, vor allem in den trockenen Monaten, wenn die Tiere sich um Wasserstellen versammeln.
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