Lago de Atitlán, Vulkanischer Kratersee im Departamento Sololá, Guatemala.
Lago de Atitlán ist ein Kratersee vulkanischen Ursprungs im Departamento Sololá in Guatemala. Das Wasser liegt auf 1562 Metern Höhe und wird von den Vulkanen San Pedro, Tolimán und Atitlán umgeben, die steil vom Ufer aufsteigen.
Der See entstand vor etwa 84.000 Jahren durch eine Eruption, die eine Caldera hinterließ. Die Senke füllte sich mit Wasser und erreichte schließlich eine Tiefe von 340 Metern.
Die Maya-Gemeinschaften sprechen noch heute K'iche', Kaqchikel und Tz'utujil in den Dörfern am Ufer des Sees. Frauen weben farbige Huipiles mit Mustern, die ihre Herkunftsorte zeigen, und die Stoffe werden auf lokalen Märkten verkauft.
Boote verbinden Orte wie Panajachel, San Pedro La Laguna und Santiago Atitlán und bieten Zugang zu verschiedenen Teilen des Sees. Wanderrouten führen zu den Vulkanen und durch die umliegenden Hügel, wobei das Wetter in den Morgenstunden meist klarer ist.
Das Wasser fließt durch Flüsse in den See, hat aber keinen Abfluss zu einem Ozean oder Meer. Diese geschlossene Struktur erzeugt ein eigenständiges ökologisches System, in dem sich lokale Arten entwickelt haben.
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