Grutas de Lanquín, Kalksteinhöhlensystem in Alta Verapaz, Guatemala
Die Grutas de Lanquín sind ein Höhlensystem aus Kalkstein in Alta Verapaz mit unterirdischen Kammern und natürlichen Formationen. Das Netzwerk erstreckt sich über mehrere hundert Meter in die Tiefe und bietet Besuchern verschiedene Wege zum Erkunden.
Die Höhle wurde 1966 durch die Nationale Speleologische Gesellschaft unter der Leitung von Forscher Russ Gurnee systematisch erforscht. Diese Expedition öffnete das Verständnis für die Tiefe und Ausdehnung dieses unterirdischen Komplexes.
Die Höhle hat für die Maya eine heilige Bedeutung und wird für traditionelle Zeremonien mit Kopalweihrauch und Ritualgaben genutzt. Die Einheimischen verbinden diesen Ort mit ihren spirituellen Praktiken und kommen regelmäßig hierher für persönliche Andachten.
Der Zugang erfolgt über ausgewiesene Eingänge, wo Besucher geführte Touren in Gruppen unternehmen sollten. Die Wege können rutschig und uneben sein, deshalb sind feste Schuhe und Vorsicht bei jedem Schritt notwendig.
Jeden Abend verlassen Tausende von Fruchtfledermäusen die Höhle in koordiniertem Flug und bilden ein bewegendes Naturschauspiel am Himmel. Besucher, die zum Sonnenuntergang bleiben, können dieses tägliche Phänomen beobachten, das die Grotte in ein lebendiges Theater verwandelt.
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