Rumichaca Bridge, Internationale Steinbrücke an der Grenze zwischen Kolumbien und Ecuador, Ipiales.
Die Rumichaca-Brücke führt den Pan-American Highway über den Río Carchi, in Kolumbien Guáitara genannt, auf 2.763 Metern Höhe. Die moderne Betonbrücke, 80 Meter lang und 34 Meter über dem Flussbett, wurde 1973 eingeweiht; eine parallele Brücke mit drei Fahrspuren, einem Fußgänger- und einem Radweg folgte am 25. November 2013. Die natürliche Steinbrücke, Inkabrücke genannt, liegt 80 Meter flussaufwärts, mit den alten Zollhäusern auf ihr.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und setzt sich aus den Wörtern 'rumi' für Stein und 'chaka' für Brücke zusammen. Das Bauwerk markiert die nördliche Grenze des Inkareiches vor der spanischen Kolonisierung und zeigt die historische Bedeutung dieser Route.
Der Name Rumichaca stammt aus dem Quechua: rumi (Stein) und chaka (Brücke). Die alten Zollhäuser auf der Naturbrücke wurden 2000 (Ecuador) und 2009 (Kolumbien) zu binationalen Kultur- und Tourismuszentren umgebaut; seit 1992 ist die Grenze rund um die Uhr geöffnet.
An beiden Seiten des Bauwerks befinden sich Grenzkontrollen, die Reisende und Fahrzeuge zwischen den Ländern abfertigen. Es ist ratsam, wichtige Dokumente griffbereit zu halten und sich auf mögliche Wartezeiten einzustellen.
Der Natursteinbogen war der nördlichste Außenposten des Inkareichs, den diese den Pasto Anfang des 16. Jahrhunderts abnahmen; der Chronist Pedro Cieza de León beschrieb ihn 1543. Die moderne Betonbrücke von 1973 liegt 80 Meter flussaufwärts und 34 Meter über dem Bett des Guáitara. 2013 passierten 57,9 Prozent der kolumbianischen Exporte nach Ecuador diese Stelle.
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