Departamento Petén, Nördliches Departement in Guatemala.
Petén ist eine administrative Region im Norden Guatemalas, die mit Dschungel, Seen und Kalksteinlandschaften bedeckt ist. Das Gebiet macht etwa ein Drittel der Fläche Guatemalas aus und wird durch mehrere größere Wasserflächen und das Flachland unterbrochen.
Die Region wurde 1866 als verwaltungstechnischer Bezirk gegründet und bildete damit eine der ältesten Verwaltungseinheiten des Landes. In den 1960er Jahren begannen Landverteilungsprogramme, die die Besiedlung der Region beschleunigten.
Die Region ist das Zentrum der Maya-Zivilisation in Guatemala, wo antike Tempel und Siedlungen in der Waldlandschaft verteilt sind. Besucher können an diesen Orten die handwerklichen Fähigkeiten und das Wissen der Maya-Kultur unmittelbar erleben.
Die beste Reisezeit ist während der trockeneren Monate, obwohl mit Regen ganzjährig zu rechnen ist. Der Zugang zu vielen Orten erfolgt über Wassertransport oder Waldwege, weshalb festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfehlenswert sind.
Die Hauptstadt Flores liegt auf einer Insel im See Petén Itzá und ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Diese besondere geografische Lage hat die Stadt über Jahrhunderte isoliert und bewahrt ihre historische Form bis heute.
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