Languedoc-Roussillon, Historische Region im Süden Frankreichs
Languedoc-Roussillon ist eine ehemalige Verwaltungsregion im Süden Frankreichs, die sich vom Mittelmeer bis zu den Pyrenäen erstreckte. Sie umfasste fünf Departements und verband Küstenebenen mit Gebirgsketten, wobei Weinberge und Garrigue-Vegetation die Landschaft prägen.
Die Region entstand 1960 durch Zusammenlegung mehrerer historischer Provinzen und sollte Wirtschaftsentwicklung und Tourismus fördern. Im Jahr 2016 verschwand der Name durch Fusion mit der Nachbarregion Midi-Pyrénées, die gemeinsam zur neuen Region Okzitanien wurden.
Der Name stammt aus dem Mittelalter und bezeichnet das Land der Langue d'Oc, einer romanischen Sprache, die heute noch von manchen Einwohnern gesprochen wird. In Städten wie Perpignan hört man katalanische Wörter auf Märkten, während okzitanische Melodien bei Festen in ländlichen Dörfern erklingen.
Die Landschaft wechselt von breiten Sandstränden zu schmalen Gebirgspässen, weshalb Reisende zwischen Küste und Bergen oft mehrere Klimazonen an einem Tag durchqueren. Weinrouten führen durch hügelige Gegenden, während Wanderwege in höheren Lagen bei kühleren Temperaturen besser begehbar sind.
Der Canal du Midi durchquert das alte Gebiet von Ost nach West und verbindet seit über drei Jahrhunderten Mittelmeer und Atlantik auf dem Wasserweg. Heute befahren Hausboote und Radfahrer den Kanal, während Platanen entlang der Ufer Schatten spenden.
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