Sumatera Utara, Provinz im nördlichen Sumatra, Indonesien
North Sumatra ist eine Verwaltungseinheit, die sich über den nördlichen Teil der Insel Sumatra erstreckt und von der Malakkastraße bis zum Indischen Ozean reicht. Das Gebiet umfasst Küstenebenen, fruchtbare Hochländer und vulkanische Landschaften mit zahlreichen Flüssen, die durch dichtes Grün fließen.
Die Gegend diente ab dem 11. Jahrhundert als Handelsknotenpunkt zwischen indischen, arabischen und chinesischen Händlern, lange bevor europäische Mächte ankamen. Niederländische Kolonialherren erschlossen später Plantagen und bauten Eisenbahnlinien, die einige Orte bis heute verbinden.
Die Region trägt einen Namen, der sich auf ihre Position im nördlichen Teil von Sumatra bezieht, und zeigt sich heute als Heimat für mehrere Gemeinschaften mit eigenen Sprachen und Lebensweisen. Besucher begegnen oft christlichen Kirchen neben muslimischen Moscheen, während auf Märkten unterschiedliche kulinarische Traditionen nebeneinander existieren.
Besucher können verschiedene Gegenden über Überlandbusse erreichen, die von Medan aus abfahren, während lokale Minibusse kleinere Orte bedienen. Die Regenzeit bringt zwischen Oktober und März häufigere Niederschläge, was manche Bergstraßen rutschig macht.
Lake Toba, ein gewaltiger Kratersee, entstand durch einen Vulkanausbruch vor etwa 74.000 Jahren und gilt als einer der größten bekannten Eruptionen der Erdgeschichte. Das Wasser ist so klar, dass man in manchen Buchten bis zum Grund sehen kann, während auf der zentralen Insel Samosir Menschen in traditionellen Holzhäusern leben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.