Rätikon, Alpines Gebirge in Graubünden und Vorarlberg, Österreich und Schweiz
Der Rätikon ist ein Bergmassiv, das sich an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz erhebt und Graubünden sowie Vorarlberg durchquert. Das Gebirge zeigt steile Grate, grüne Täler und das felsige Terrain der Kalkalpen mit zahlreichen markierten Wegen zwischen den Höhenzügen.
Das Massiv wurde ab dem 19. Jahrhundert durch Bergsteiger erschlossen und spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Alpinismus. Die Gebirgskette markiert auch historisch eine natürliche Grenze zwischen verschiedenen Kulturräumen Europas.
Die kleinen Dörfer rund um das Massiv bewahren bis heute ihre Alpentradition, mit Alphütten und Weiden, die nach alten Mustern bewirtschaftet werden. Diese Lebensweise prägt das Gesicht der Täler und gibt ihnen ihren besonderen Charakter.
Das Gebiet lässt sich am besten zu Fuß erkunden, mit vielen Wanderwegen für verschiedene Fitnessniveaus und Jahreszeiten. Die beste Zeit zum Wandern ist von Juni bis September, wenn die höheren Bereiche schneefrei und leicht zugänglich sind.
Die Felswände bestehen aus Sedimentgestein, das Fossilien und Schichten aus fernen geologischen Epochen trägt. Diese ungewöhnliche Zusammensetzung macht den Rätikon zu einem Fenster in die erdgeschichtliche Vergangenheit der Alpen.
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