Papal tombs in Old St. Peter's Basilica, Päpstliche Grabanlage in der Vatikanstadt.
Die Papstgräber in den Vatikanischen Grotten liegen unter dem Fußboden der Petersbasilika und enthalten zahlreiche Sarkophage sowie Denkmäler von Päpsten aus verschiedenen Epochen. Die Grotten erstrecken sich unter der Basilika und zeigen die unterschiedlichen Bestattungsmethoden und Denkmalstile, die im Laufe der Geschichte verwendet wurden.
Die Papstgräber entstanden über Jahrhunderte hinweg, wobei die frühen Bestattungen auf das erste Jahrhundert zurückgehen. Als die Basilika im 16. Jahrhundert umgebaut wurde, wurden viele ursprüngliche Gräber verlegt oder teilweise zerstört, sodass nur noch Fragmente aus der frühen christlichen Zeit erhalten blieben.
Die Papstgräber zeigen unterschiedliche Handwerkstraditionen: einfache Steinsarkophage stehen neben aufwändigen Marmordenkmälern mit Skulpturen. Man kann an ihnen ablesen, wie sich der künstlerische Geschmack über die Jahrhunderte hinweg verändert hat.
Der Zugang zu den Grottoen erfolgt durch bestimmte Eingänge und ist zu festgelegten Zeiten möglich. Führungen in verschiedenen Sprachen werden tagsüber angeboten und helfen, die unterirdischen Räume zu verstehen.
Unter den Gräbern wurden Knochenfragmente gefunden, die Papst Paul VI. 1968 für die Überreste des heiligen Petrus erklärte. Diese Entdeckung machte die Grottoen zu einem Ort von großer Bedeutung für die christliche Tradition.
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