Taklamakan, Wüste in der Region Xinjiang, China.
Taklamakan ist eine Wüste in der autonomen Region Xinjiang im Nordwesten Chinas, eingefasst vom Kunlun-Gebirge im Süden, dem Tian Shan im Norden und dem Pamir im Westen. Sandformationen und vereinzelte Oasen bestimmen das weitläufige Gelände, das sich über mehrere hundert Kilometer erstreckt und zu den trockensten Gebieten Zentralasiens gehört.
Karawanen der Seidenstraße mieden das Zentrum und zogen entlang der Oasenstädte wie Kaschgar, Yarkand, Miran und Khotan am Rand der Wüste entlang. Diese Siedlungen dienten als Versorgungspunkte für Händler, die zwischen Ost und West reisten.
Der Name bedeutet im Uigurischen in etwa „Ort ohne Wiederkehr
Ringstraßen und eine Eisenbahnlinie verbinden die Ortschaften am Wüstenrand und ermöglichen eine Durchquerung ohne direkten Eintritt ins Sandgebiet. Wer die Wüste selbst betreten will, sollte mit extremer Trockenheit rechnen und sich vorher über Wasserstellen und Orientierung informieren.
Im Jahr 2008 fiel erstmals eine Schneedecke von fast 4 Zentimetern auf die gesamte Fläche, was in dieser trockenen Gegend zuvor noch nie dokumentiert worden war. Dieser ungewöhnliche Niederschlag überraschte Einheimische und Forschende gleichermaßen.
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