Unterfranken, Verwaltungsbezirk in Bayern, Deutschland
Unterfranken ist ein Regierungsbezirk im Norden Bayerns, der sich entlang des Main erstreckt und neun Landkreise sowie drei kreisfreie Städte umfasst. Das Gebiet liegt zwischen Rhön im Westen und Steigerwald im Osten und beherbergt rund dreihundert Gemeinden mit eigenem Verwaltungssitz in Würzburg.
Das Gebiet hieß ursprünglich Untermainkreis und wurde 1837 unter König Ludwig I. umbenannt. Der neue Name sollte die Zugehörigkeit zur fränkischen Kulturregion deutlicher betonen und von anderen bayerischen Bezirken abgrenzen.
Die lokalen Bewohner sprechen oft Mainfränkisch, einen Dialekt mit sanfteren Lauten als das südliche Bairisch. Viele Dörfer pflegen ihre fränkischen Weinfeste und tragen dabei traditionelle Trachten mit grünen oder roten Elementen.
Die meisten öffentlichen Ämter befinden sich in Würzburg, während kleinere Gemeinden lokale Anlaufstellen für alltägliche Anliegen bieten. Reisende können das Gebiet gut mit Regionalzügen oder dem Auto erkunden, da Straßen und Bahnlinien die Hauptorte verbinden.
Das Gebiet beherbergt über tausend Hektar Weinberge am Main, was es zur zweitgrößten Weinregion Deutschlands macht. Die lokalen Winzer bauen hauptsächlich Silvaner und Müller-Thurgau an, zwei Rebsorten mit tiefer Verwurzelung in der fränkischen Weinkultur.
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