Travemünde, Küstenkurort in Lübeck, Deutschland.
Travemünde ist ein Stadtteil an der Ostseeküste im Norden Lübecks, der über einen breiten Sandstrand, mehrere Kurbetriebe und ein maritimes Viertel mit Gastronomie verfügt. Der Strand erstreckt sich über mehrere Kilometer und wird von einer Promenade gesäumt, auf der man zwischen Strandkörben, kleinen Läden und Cafés entlangspazieren kann.
Als Fischersiedlung 1187 gegründet, entwickelte sich der Ort zum wichtigsten Zugang zur Ostsee für die Hansestadt Lübeck und kontrollierte deren Seehandel über Jahrhunderte. Im 19. Jahrhundert kamen Badeeinrichtungen hinzu, die den Wandel zum Kurort einleiteten und bis heute prägend bleiben.
Der Name leitet sich von der Traveeinmündung in die Ostsee ab, die bis heute das Ortsbild prägt und vielen Schiffen als Einfahrt zum Hafen dient. Besucher erleben im alten Fischereiviertel nahe dem Strand eine Atmosphäre aus Netzen, Kutterdüften und Möwenrufen, wo Fischer ihren Fang noch in kleinen Holzschuppen verarbeiten.
Wer morgens zum Strand kommt, findet noch leere Strandkörbe und Ruhe entlang der Promenade, während nachmittags mehr Badegäste und Spaziergänger unterwegs sind. Der Bereich um das alte Fischerviertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, Gehwege führen vom Bahnhof direkt zum Ufer und weiter bis zum südlichen Strandabschnitt.
Der Leuchtturm aus dem Jahr 1539 dient noch heute der Navigation, während Besucher gleichzeitig seine 31 Meter Höhe über eine Wendeltreppe besteigen können. Vom oberen Umgang aus sieht man die Fahrrinne für große Fährschiffe und den gesamten Strandabschnitt bis zur Nachbargemeinde.
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