Geiseltalmuseum, Paläontologisches Museum in Halle (Saale), Deutschland.
Das Geiseltalmuseum ist eine paläontologische Sammlung in Halle, die sich den Fossilien aus der Region Geiseltal widmet. Sie zeigt etwa 50.000 Funde aus dem Mitteleozän, darunter Skelette von Wirbeltieren, wirbellose Tiere und Pflanzenreste aus Millionen von Jahren.
Das Geiseltalmuseum wurde am 23. November 1934 von Johannes Weigelt gegründet, dem damaligen Direktor des Geologisch-Paläontologischen Instituts der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Es befindet sich in der ehemaligen Kapelle, die 1531 von Kardinal Albrecht II. von Brandenburg im Nordflügel der Neuen Residenz erbaut wurde. Von 2011 bis 2018 war das Museum für den Publikumsverkehr geschlossen.
Das Museum ist in einer Kapelle im Nordflügel der Neuen Residenz untergebracht, einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert mit religiöser Vergangenheit. Die Räume selbst erzählen von ihrer ursprünglichen Bestimmung, während sie heute als Ort der Wissenschaft und des Lernens dienen.
Das Museum nutzt die ehemalige Kapelle, die 1531 Kardinal Albrecht II. von Brandenburg im Nordflügel der Neuen Residenz errichten ließ, unweit des Halleschen Marktplatzes. Von 2011 bis 2018 war es für den Publikumsverkehr geschlossen; seit 2015 organisieren Universitätsangehörige Führungen durch die Sammlungen.
Die Sammlung enthält seltene Pflanzenfossilien mit erhaltenen Chlorophyllspuren, die Hinweise auf die chemische Zusammensetzung der Vegetation vor Millionen Jahren geben. Besonders bemerkenswert sind auch die Fossilien früher Pferde, Krokodile und Käfer aus jener Epoche.
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