Domumgebung, Fußgängerzone am Kölner Dom, Deutschland.
Die Umgebung des Kölner Doms ist eine steinsgepflasterte Fußgängerzone im Herzen von Köln, die sich unmittelbar um das Gotteshaus herum erstreckt. Sie verbindet den Hauptbahnhof mit verschiedenen Teilen der Innenstadt und ist gesäumt von Restaurants, Cafés und Geschäften.
Das Gebiet wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut, da weite Teile Kölns durch Bombenangriffe zerstört worden waren. In den 1970er Jahren wurde der Autoverkehr vollständig aus diesem Bereich verbannt, und die Zone entwickelte sich zu einem der meistbesuchten öffentlichen Plätze Deutschlands.
Rund um den Dom spielen regelmäßig Straßenmusiker und Künstler, die spontane Zuschauer anziehen und dem Platz ein lebendiges Gepräge geben. Fotografen und Besucher bleiben stehen, um die Darbietungen einzufangen, was den Bereich zu einem Treffpunkt für Menschen aus aller Welt macht.
Der Bereich ist flach und ohne Stufen begehbar, was die Orientierung erleichtert und den Zugang für Rollstühle und Kinderwagen ermöglicht. Am besten lässt er sich zu Fuß erkunden, da er direkt mit dem Hauptbahnhof und mehreren Straßenbahnhaltestellen verbunden ist.
Jedes Jahr im Dezember verwandelt sich die gesamte Zone in einen der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands, mit Holzbuden, die sich vom Dom bis zum Rheinufer erstrecken. Was viele Besucher nicht wissen: Unter dem Platz selbst befinden sich archäologische Überreste einer römischen Siedlung, die man in einem nahe gelegenen Museum besichtigen kann.
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