Champagne-Ardenne, Historische Region im Nordosten Frankreichs
Champagne-Ardenne war bis Ende 2015 eine eigenständige Region im Nordosten Frankreichs, die vier Verwaltungseinheiten umfasste: Ardennes, Marne, Aube und Haute-Marne. Seitdem gehört das Gebiet zur neuen Großregion Grand Est, behält aber seinen Namen als historische Bezeichnung.
Die beiden Gebiete wurden 1956 zu einer Verwaltungseinheit zusammengefasst, als Frankreich seine Regionen neu ordnete. Die Region bestand bis zur erneuten Reform im Jahr 2016, als sie in der neugeschaffenen Region Grand Est aufging.
Der Name der Region verbindet zwei Gebiete, die früher getrennt waren: die Champagne im Süden und die Ardennen im Norden, wo heute noch verschiedene Traditionen nebeneinander existieren. Viele Dörfer zwischen Reims und Troyes liegen inmitten von Rebflächen, während im Ardennengebiet Wälder und Flussufer das Leben der Bewohner prägen.
Das Gebiet erstreckt sich zwischen den Grenzen zu Belgien und Luxemburg im Norden und den Weinbergen rund um Troyes im Süden, sodass Reisen oft durch mehrere unterschiedliche Landschaften führen. Große Teile liegen relativ flach, während die Ardennen im Norden hügeliger werden und dort Wanderwege durch Wälder führen.
Die Kreideböden im südlichen Teil färben mancherorts den Untergrund fast weiß, weshalb das Wort Champagne selbst aus dem Lateinischen für offenes Feld stammt. Manche Dörfer hier haben Kirchen mit Dächern aus farbigen Ziegeln, die in geometrischen Mustern angeordnet sind und von weitem zu sehen sind.
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