Regionaler Naturpark Alpillen, Regionaler Naturpark in Bouches-du-Rhône, Frankreich
Die Alpilles sind ein geschütztes Landschaftsgebiet mit Kalksteinklippen, Kiefernwäldern, Olivenhainen und Weinbergen, das sich über 16 Gemeinden in der südfranzösischen Region erstreckt. Das Terrain verbindet unterschiedliche Vegetationszonen und bietet abwechslungsreiche Landschaften je nach Höhenlage und Bodentyp.
Das Gebiet war in der Römerzeit besiedelt, wie die Mühlenanlage und das Aquädukt von Barbegal zeigen, die seit 1886 als historische Denkmäler geschützt sind. Diese antiken Strukturen belegen die wirtschaftliche Bedeutung der Region über mehr als zwei Jahrtausende.
Olivenöl aus diesem Gebiet wird unter der Herkunftsbezeichnung Vallée des Baux hergestellt und folgt handwerklichen Methoden, die seit Generationen weitergegeben werden. Besucher sehen bei Wanderungen durch die Landschaft noch immer kleine Olivenhaine und Imkereien, die das tägliche Leben der Gegend prägen.
Das Gebiet durchzieht ein dichtes Netz markierter Wanderwege, die für verschiedene Fähigkeitsstufen geeignet sind und auch Radfahren sowie Reiten ermöglichen. Besucher sollten feste Schuhe und Wasser mitbringen, besonders bei längeren Touren oder an heißeren Tagen.
Das Gebiet ist Lebensraum für 250 Vogelarten, darunter der Bartgeier und der Schlangenadler, die sowohl in feuchten als auch in trockenen Umgebungen gedeihen. Diese Vogelvielfalt macht es zu einem bemerkenswerten Ort für Beobachter, die seltene Greifvögel während ihrer Migration sehen möchten.
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