Ferencváros, Verwaltungsbezirk im Südosten von Budapest, Ungarn.
Das Bezirk IX liegt am östlichen Ufer der Donau und verbindet Wohngebiete mit Schulen, Kultureinrichtungen und Geschäftsvierteln. Die Gegend erstreckt sich über mehrere Stadtteile mit unterschiedlichen Funktionen und Charakteren.
Das Viertel entstand 1792 aus Ackerland und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Industriezentrum mit Mühlen und Fabriken entlang der Bahnstrecken. Diese Umwandlung prägte das Erscheinungsbild und die Infrastruktur nachhaltig.
Das Nationale Theaterhaus und der Kunstpalast prägen das kulturelle Leben des Viertels als Zentren für Aufführungen und zeitgenössische Kunstausstellungen. Besucher finden dort regelmäßig Schauplätze für Theater, Tanz und Musik, die das künstlerische Angebot der Stadt bereichern.
Das Viertel ist leicht mit der U-Bahn, Straßenbahnen und Bussen erreichbar, wobei der Kálvin-Platz als wichtiger Verkehrsknotenpunkt dient. Von dort aus gelangen Besucher schnell zu den Hauptattraktionen und anderen Stadtteilen.
Die Ráday-Straße beherbergt über fünfzig Läden, Restaurants und Galerien in erhaltenen Häusern des 19. Jahrhunderts mit verzierten Fassaden. Diese Straße bietet einen lebhaften Mix aus Essen, Einkaufen und Kunstausstellungen an einem Ort.
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