Gjáin, Naturtal in Þjórsárdalur, Island.
Gjáin ist ein Tal in Südisland, in dem der Fluss Rauðá mehrere Wasserfälle und kleine Becken schafft, die sich zwischen schwarzen Basaltsäulen und grünem Bewuchs einbetten. Die Formationen wirken wie eine natürliche Skulpturenlandschaft aus Wasser und Stein.
Die Region war ab dem 9. Jahrhundert von Wikingern besiedelt, bis die massive Eruption des Vulkans Hekla 1104 die Bewohner zur Flucht zwang. Dieses Ereignis prägte die Siedlungsgeschichte des gesamten Tals nachhaltig.
Der Ort ist in isländischen Erzählungen mit übernatürlichen Wesen verbunden, die laut Volksglaube in diesem Tal leben. Besucher können diese mythischen Vorstellungen in der Landschaft selbst spüren.
Besucher erreichen das Tal über einen Wanderweg von etwa 2 Kilometern, der von den nahen Ruinen von Stöng aus beginnt. Der beste Zeitrahmen liegt zwischen Juni und September, wenn die Zugänglichkeit garantiert ist.
Die Gegend wurde als Drehort für die Fernsehserie Game of Thrones genutzt und zeigt Szenen aus der vierten Staffel. Filmfans finden hier Orte, die sie aus dem Bildschirm kennen.
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