Lombardei, Verwaltungsregion in Norditalien.
Lombardei ist eine Region im Norden Italiens, die sich zwischen den Alpen und der Po-Ebene erstreckt und zwölf Provinzen mit Mailand als Hauptstadt umfasst. Die Landschaft wechselt von schneebedeckten Gipfeln im Norden über sanfte Hügel mit Weinbergen bis zu flachen landwirtschaftlichen Flächen im Süden, durchzogen von Flüssen und Seen.
Diese Gebiete gehörten bis 1859 zum Königreich Lombardo-Venetien, bevor sie sich der italienischen Einigungsbewegung anschlossen. Der Name stammt von den Langobarden, einem germanischen Volk, das sich im 6. Jahrhundert hier niederließ und das mittelalterliche Machtgefüge Norditaliens prägte.
Die Menschen hier folgen einem klaren Arbeitsrhythmus: In den Industriestädten beginnt der Tag früh, während die Bergdörfer die Almwirtschaft pflegen. Am Abend versammeln sich Familien in Trattorien, wo man Polenta, Risotto und hausgemachte Weine aus der Franciacorta-Region teilt.
Drei internationale Flughäfen, ein dichtes Bahnnetz und moderne Autobahnen verbinden die Städte, Industriegebiete und Bergziele miteinander. Man erreicht die meisten Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln, während Mietwagen Zugang zu abgelegeneren Tälern und Seeufern bieten.
Vier große Seen – Garda, Como, Maggiore und Iseo – liegen im Norden und bieten jeweils unterschiedliche Uferlandschaften mit alten Villen, Bootshäfen und Terrassengärten. Viele dieser Anwesen öffnen ihre Gärten für Besucher, die durch schattige Wege zwischen Zypressen und blühenden Hortensien spazieren können.
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