Venetien, Verwaltungsregion in Nordostitalien
Venetien ist eine Verwaltungsregion im Nordosten Italiens, die sich von den Dolomiten bis zur Adria erstreckt und sieben Provinzen umfasst. Das Gebiet misst etwa 18.400 Quadratkilometer und reicht von alpinen Tälern über flache Ebenen bis zu Lagunen und Küstenstreifen.
Die Region war Teil des Römischen Reiches und entwickelte sich später zum Kern der Republik Venedig, die bis zur Eroberung durch Napoleon 1797 Bestand hatte. Nach wechselnder Herrschaft wurde das Gebiet 1866 Teil des vereinten Italiens.
Die Bewohner sprechen meist Venezianisch neben dem Italienischen, und in den Bergen hört man mancherorts Ladinisch oder Furlanisch. Diese Mundarten prägen den Alltag in den Dörfern und auf den Märkten, wo lokale Traditionen wie die Herstellung von Grappa oder handgemachte Spitzen weiterleben.
Die Hauptstadt liegt in der Metropolstadt Venedig, die über Bahnlinien und die Autobahn A4 mit anderen großen Zentren verbunden ist. Innerhalb der Region führen Landstraßen durch Weinberge, Dörfer und Ebenen, während Bergpässe die Dolomiten erschließen.
Spezielle Weinbaugebiete liegen in den Hügeln zwischen Conegliano und Valdobbiadene, wo Prosecco nach traditionellen Methoden gekeltert wird. Viele kleine Winzer öffnen ihre Keller für Verkostungen, bei denen man die verschiedenen Stile dieses Schaumweins direkt vor Ort kennenlernen kann.
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