Provinz Verona, Verwaltungsprovinz in Venetien, Italien.
Die Provinz Verona ist ein Verwaltungsgebiet im Veneto, das sich von den Ufern des Gardasees im Westen bis zu den Lessinia-Bergen im Norden erstreckt. Das Gebiet umfasst flache Agrarflächen entlang der Etsch sowie bewaldete Hänge und Täler mit kleinen Dörfern.
Das Gebiet entwickelte sich aus römischen Siedlungen und wurde später Teil der venezianischen Republik, die die Region bis zum Ende des 18. Jahrhunderts kontrollierte. Nach napoleonischer und österreichischer Herrschaft wurde es 1866 Teil des vereinten italienischen Staates.
Die Provinz trägt ihren Namen von ihrer Hauptstadt, deren römische Ursprünge noch heute in Amphitheatern und Stadtmauern sichtbar sind. Zahlreiche Gemeinden pflegen traditionelle Weinanbaumethoden, die sich zwischen den Hügellandschaften von Valpolicella und den Ebenen bei Soave unterscheiden.
Die Provinz lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, da viele kleinere Orte und Weingüter abseits der Hauptstrecken liegen. Bergwanderungen im Norden erfordern festes Schuhwerk, während die südlichen Ebenen leicht zugänglich bleiben.
Der Ponte di Veja im nördlichen Teil bildet mit über 40 Metern Spannweite eine der größten natürlichen Steinbrückenformationen Europas. Die Lessinischen Alpen enthalten außerdem zahlreiche prähistorische Fundstätten, darunter Höhlenmalereien aus der Altsteinzeit.
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