Sizilien, Autonome Mittelmeerregion in Süditalien
Sizilien ist eine autonome Region im südlichen Italien und erstreckt sich über neun Provinzen mit fast fünf Millionen Einwohnern auf der größten Mittelmeerinsel. Küsten wechseln zwischen felsigen Klippen und Sandstränden, während das Innere sanfte Hügel mit Weizenfeldern und Weinbergen sowie schroffe Bergketten zeigt.
Griechen gründeten Kolonien entlang der Küste ab dem achten Jahrhundert vor Christus, gefolgt von römischer Herrschaft und später arabischer Kontrolle im Mittelalter. Diese Region erhielt 1946 nach dem Zweiten Weltkrieg einen besonderen autonomen Status mit eigenem Parlament und Regierung.
Lokale Feste folgen einem Kalender voller religiöser Prozessionen, bei denen Dörfer ihre Schutzheiligen durch enge Gassen tragen und mit Musik und Feuerwerk feiern. Märkte füllen sich am frühen Morgen mit frischem Fisch, Orangen und Gemüse, während Familien am Nachmittag in Bars zusammenkommen, um Granita mit Brioche zu teilen.
Drei Flughäfen in Palermo, Catania und Trapani verbinden die Insel mit vielen europäischen Städten, während Fähren vom Festland regelmäßig verschiedene Häfen anlaufen. Autofahrer sollten schmale Bergstraßen und häufige Kurven erwarten, besonders im Landesinneren zwischen kleineren Ortschaften.
Etna, der mehr als 3.300 Meter (etwa 11.000 Fuß) hoch auf der Ostseite aufragt, zählt zu den aktivsten Vulkanen Europas mit häufigen Eruptionen. Schnee bedeckt seinen Gipfel im Winter, während Wanderer oft warme Lavafelder an den Hängen sehen können.
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