Oberitalien, Geografische Region in Italien
Oberitalien erstreckt sich von den schneebedeckten Gipfeln der Alpen bis zu den sanften Hügeln des Apennin und umfasst acht Regionen mit Seen, Ebenen und Küstenabschnitten. Die Landschaft wechselt zwischen weiten Reisfeldern in der Po-Ebene, bewaldeten Tälern in den Bergen und historischen Städten, die an Flussufern oder an der Adria liegen.
Die römische Herrschaft hinterließ Straßen und Siedlungen, die bis heute das Rückgrat vieler Städte bilden. Später prägten die mittelalterlichen Stadtstaaten, die Renaissance und die industrielle Entwicklung des zwanzigsten Jahrhunderts das Erscheinungsbild und die Wirtschaft der Region.
Die unterschiedlichen Dialekte und Küchentraditionen spiegeln die Vielfalt wider, die Reisende auf Märkten und in Restaurants erleben können. Polenta wird im Norden ebenso selbstverständlich serviert wie Risotto oder frische Pasta, je nachdem, in welcher Gegend man sich gerade aufhält.
Große Bahnhöfe und Flughäfen in Mailand, Turin und Venedig verbinden die Region mit dem Rest Europas und erleichtern die Anreise. Innerhalb des Gebiets sorgen Regionalzüge und Busse für die Verbindung zwischen kleineren Städten und ländlichen Gebieten.
Viele Opernhäuser in dieser Region sind älter als dreihundert Jahre und bieten noch heute regelmäßig Aufführungen an. In einigen kleineren Städten kann man während der Saison bei Proben zuschauen oder die Bühnen außerhalb der Vorstellungen besichtigen.
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