Aostatal, Autonome Region in Nordwestitalien
Das Aostatal ist eine autonome Region im nordwestlichen Italien, die sich zwischen Frankreich, der Schweiz und Piemont erstreckt und von hohen Alpengipfeln und breiten Gletschern geprägt wird. Die Region umfasst 74 Gemeinden, die sich entlang des zentralen Tals und seiner Seitentäler verteilen, wobei Wälder, Wiesen und Felsformationen die Landschaft dominieren.
Die Römer gründeten 25 v. Chr. Augusta Praetoria Salassorum, um die Alpenpässe nach Gallien zu kontrollieren. Das Gebiet wurde später ein Herzogtum unter den Savoyen und erhielt nach dem Zweiten Weltkrieg einen autonomen Status innerhalb der italienischen Republik.
Die Region verwendet im Alltag sowohl Italienisch als auch Französisch, während in den Dörfern noch das franko-provenzalische Valdôtain gesprochen wird. Straßenschilder, Menüs und öffentliche Bekanntmachungen erscheinen durchweg zweisprachig, was die besondere sprachliche Identität des Tals widerspiegelt.
Die Stadt Aosta dient als zentraler Verkehrsknotenpunkt mit Verbindungen zu den Seitentälern und zu den Hauptpässen nach Frankreich und in die Schweiz. Viele Bergdörfer liegen abseits der Hauptstraßen und erfordern längere Fahrten auf schmalen Straßen mit Haarnadelkurven.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt das Gebiet die Goldmedaille für militärische Tapferkeit für seine Widerstandsaktivitäten. Hier befinden sich einige der höchsten Gipfel der Alpen, darunter der Mont Blanc, der Matterhorn und der Monte Rosa an seinen Grenzen.
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