Siem Reap, Verwaltungsprovinz im Nordwesten Kambodschas.
Siem Reap ist eine Provinz in Nordwestkambodschas, die sich über zwölf Distrikte erstreckt und die Stadt Siem Reap als Verwaltungszentrum umfasst. Das Gebiet grenzt im Süden an den großen Tonle Sap See und wird von einem Netzwerk von Flüssen und landwirtschaftlichen Flächen geprägt.
Die Region erlangte während des Khmer-Reiches Bedeutung, als Angkor vom 9. bis zum 15. Jahrhundert die Hauptstadt war. Diese Zeit prägte die kulturelle Identität und hinterließ archäologische Stätten, die heute das Landschaftsbild dominieren.
Die Gemeinden rund um den Tonle Sap See bewahren traditionelle Fischereimethoden, die seit Generationen weitergegeben werden. Der Reisanbau prägt das Leben der Bauern in der ganzen Provinz und bestimmt den Rhythmus der Jahreszeiten.
Ein internationaler Flughafen verbindet die Region mit Flügen zu großen asiatischen Städten. Gut ausgebaute Highways führen nach Phnom Penh und zur Grenze zu Thailand, was Besucher leicht erkunden können.
Der Name Siem Reap bedeutet "Niederlage Siams" und erinnert an einen Sieg über siamesische Streitkräfte in früheren Grenzkriegen. Diese Geschichte ist in der lokalen Toponymie bewahrt und erzählt von der Vergangenheit, die Besucher in Museen und historischen Texten entdecken können.
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