Oblast Leningrad, Verwaltungsregion im Nordwesten Russlands
Das Gebiet erstreckt sich entlang des Finnischen Meerbusens und des Ladogasees, durchzogen von weiten Tiefebenen, die im Osten in sanfte Hügellandschaften übergehen. Zahlreiche Flüsse und Wälder prägen die Landschaft und verbinden kleinere Städte mit den großen Wasserwegen.
Die Verwaltungsregion entstand 1927 während der sowjetischen Umgestaltung der Gebietsstruktur. Der Name blieb auch nach der Umbenennung der Stadt Sankt Petersburg im Jahr 1991 unverändert.
Die Region bewahrt Traditionen auf, die mit der Fischerei und der ländlichen Lebensweise verbunden sind, besonders in den Dörfern entlang der Seen und Flüsse. Lokale Märkte bieten handgemachte Produkte und selbstangebautes Gemüse, die die Verbindung der Bewohner zur Land- und Forstwirtschaft zeigen.
Die Region folgt der Moskauer Zeitzone, was bei Verbindungen mit westlichen Ländern zu beachten ist. Partnerschaftsabkommen mit Gemeinden in Dänemark, Südkorea und Japan erleichtern internationale Kontakte.
Das Gebiet umschließt Sankt Petersburg vollständig, hat aber eine eigene Verwaltung, die getrennt von der Metropole arbeitet. Diese Konstellation führt dazu, dass man beim Verlassen der Stadt sofort die Grenzen der Oblast überschreitet.
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