Nationalpark Harz, Nationalpark in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Deutschland
Der Nationalpark Harz ist ein großes Waldschutzgebiet, das sich über zwei Bundesländer erstreckt und vom tiefsten Tal bis zum Brocken-Gipfel reicht. Das Gelände besteht hauptsächlich aus dichten Nadelwäldern mit Felsen, Bach- und Berglandschaften, die sich über insgesamt große Flächen ausbreiten.
Das Schutzgebiet entstand 2006 aus der Zusammenlegung zweier separater Parks, nachdem Bereiche während der Teilung Deutschlands von internationalen Grenzen isoliert worden waren. Nach der Wiedervereinigung konnten diese getrennten Flächen endlich zu einem zusammenhängenden Naturraum verbunden werden.
Der Brocken und die umgebenden Wälder spielen eine wichtige Rolle in deutschen Sagen und Geschichten, besonders in Erzählungen über Berggeister. Besucher können diese Legenden noch heute in der Landschaft spüren und in lokalen Museen mehr über diese Traditionen erfahren.
Ein ausgedehntes Netz von Wanderwegen führt durch verschiedene Teile des Parks, wobei eine historische Schmalspurbahn mehrere Aussichtspunkte erreichbar macht. Besucher sollten je nach Jahreszeit und Höhenlage mit unterschiedlichen Wetterbedingungen rechnen und angemessen ausgerüstete Schuhe mitbringen.
Das Gebiet beherbergt die Brocken-Anemone, eine Blütenart, die ausschließlich auf dem Brocken-Plateau wächst und sonst nirgendwo in der Region zu finden ist. Diese seltene Pflanze wurde durch die besonderen Höhen- und Klimabedingungen des höchsten Berggipfels geprägt.
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