Alqosh, Alte christliche Siedlung in der Provinz Ninive, Irak.
Alqosh ist eine Stadt in den Hügeln der Provinz Nineveh, etwa 45 Kilometer nordwestlich von Mosul, mit vielen religiösen Gebäuden und traditionellen Steinhäusern. Die Struktur der Stadt erstreckt sich über mehrere Erhebungen und schafft ein Bild von dicht beieinander liegenden Häusern, unterbrochen durch Kirchen und Klöster.
Frühe Aufzeichnungen erwähnen den Ort seit etwa 750 v. Chr., während der Zeit des Königs Sennacherib, mit archäologischen Befunden, die in Mosul entdeckt wurden. Die kontinuierliche christliche Präsenz entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg und machte ihn zu einem wichtigen religiösen Zentrum.
Die Einwohner sprechen hier Aramäisch, eine alte Sprache, die du in alltäglichen Gesprächen und bei religiösen Zeremonien hörst. Die Sprache ist tief in der lokalen Identität verwurzelt und wird von Generation zu Generation weitergegeben.
Der Ort ist hügelig und erfordert gutes Schuhwerk zum Erkunden der verschiedenen Ebenen und zum Besuch der religiösen Stätten. Die beste Zeit zum Besuch ist während der gemäßigten Jahreszeiten, wenn das Wetter für längere Spaziergänge angenehm ist.
Das Kloster Rabban Hormizd, gegründet 640 n. Chr., ist direkt in die Felsen eines Berges über der Stadt gehauen und bietet einen Blick auf das Tal darunter. Dieses in Stein gemeißelte Bauwerk zeigt die frühe christliche Architekturtechnik und zieht Besucher an, die sich für antike Bauten interessieren.
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