Tell Obeid, Archäologische Stätte im Gouvernement Dhi Qar, Irak.
Tell al-'Ubaid ist ein archäologischer Hügel in Süd-Mesopotamien mit einer Länge von 350 Metern und einer Breite von 250 Metern. Der etwa 2 Meter hohe Erdhügel enthält mehrere Schichten mit Resten von verschiedenen Siedlungen, die man beim Graben freilegen kann.
Britische Archäologen begannen 1919 mit Ausgrabungen und fanden Gegenstände aus der Zeit von 6500 bis 3700 v.Chr. Diese Entdeckungen zeigten, wie Menschen über tausend Jahre hinweg in dieser Region lebten und sich dort niederließen.
Die Keramik zeigt geometrische Muster und Tiermotive, die zeigen, wie frühe Menschen in dieser Region ihre Gefäße gestalteten. Man kann sehen, wie die Bewohner ihre täglichen Gegenstände dekorierten und welche künstlerischen Fähigkeiten sie besaßen.
Der Hügel liegt in einem flachen Tal und ist relativ leicht zu erreichen, wenn man weiß, wo man schauen muss. Besucher sollten bedenken, dass es vor Ort wenig Schutz vor Sonne oder Wetter gibt, daher ist gute Vorbereitung wichtig.
Der Name dieses Ortes wurde der gesamten Ubaid-Periode der mesopotamischen Vorgeschichte gegeben, die eine wichtige Entwicklungsphase der frühen Zivilisation darstellt. Das Gelände selbst ist so bedeutsam, dass sein Name heute für eine ganze Epoche verwendet wird, in der die Menschen die Landwirtschaft entwickelten.
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