Chuquicamata, Kupfermine in Calama, Chile
Chuquicamata ist ein Kupfer- und Goldbergwerk in Calama, Chile, das früher als Tagebau betrieben wurde und nun unterirdisch arbeitet. Die Anlage verfügt über eine Reihe von Tunneln und Produktionsebenen, die tief unter der Wüstenoberfläche verlaufen und weiterhin Erz aus dem Gestein lösen.
Der Abbau wurde offiziell aufgenommen, nachdem Ingenieure Verfahren zur Verarbeitung von kupferhaltigem Gestein entwickelt hatten, das zuvor als zu minderwertig galt. Jahrzehnte später entschied sich Chile dafür, die Kontrolle über die Lagerstätte zu übernehmen, um Rohstofferträge im Land zu behalten.
Der Name stammt aus der Sprache der Kunza, deren Nachfahren jahrhundertelang Kupfererz in der Gegend abbauten, bevor der industrielle Bergbau begann. Noch heute tragen viele Einrichtungen in der Umgebung indigene Bezeichnungen, die an die ursprünglichen Bewohner der Atacama-Wüste erinnern.
Besucher sollten sich vorher über die aktuellen Bedingungen informieren, da sich Betriebsabläufe und Zugangsregelungen ändern können. Geführte Touren bieten Einblicke in die Arbeit vor Ort, doch wegen der Höhenlage und der trockenen Luft ist ausreichend Wasser mitzubringen.
Ein riesiges Förderband wurde installiert, um den Transport von Gestein zu beschleunigen und gleichzeitig die Anzahl der schweren Lkw auf den Rampen zu verringern. Diese Technologie ermöglicht es, große Mengen an Material kontinuierlich aus dem Untergrund zu bewegen, ohne die Fahrzeugbewegungen an der Oberfläche zu verstärken.
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