Sicalpa Viejo, Koloniale archäologische Stätte in Colta, Ecuador
Sicalpa Viejo ist eine Ruinenstätte mit Überresten von Zivilbauten und religiösen Gebäuden in der Colta-Region. Die Hauptstruktur ist eine große Kirche mit einer Steinfassade und darunter liegende Kammern, die einen unterirdischen Bestattungsbereich bilden.
Spanische Siedler gründeten diesen Ort als Teil des ursprünglichen Riobamba Anfang des 17. Jahrhunderts. Ein schweres Erdbeben 1797 zerstörte die Stadt und trieb die Bewohner fort, wodurch die Strukturen als Ruinen zurückblieben.
Das Heiligtum ist mit der Verehrung der Jungfrau der Schneeflöckchen verbunden, einer bedeutenden Figur in der lokalen Glaubenspraxis. Die Architektur und die Rituale an diesem Ort spiegeln die Vermischung von spanischen und indigenen religiösen Traditionen wider.
Das Gelände ist bei Tageslichtstunden am besten zugänglich und kann mit eigenem Fahrzeug von Riobamba oder per Bus nach Colta erreicht werden. Ein kurzer Fußweg vom Zentrum führt zum Gelände, daher sollten gute Wanderschuhe und Wasser mitgebracht werden.
Die unterirdischen Nischen unter der Kirche enthalten fossile Überreste von Bestattungen aus der Kolonialzeit, einige davon in Glaskästen konserviert. Diese Kammern zeigen, wie Europäer und Einheimische gemeinsam auf diesem Gelände beerdigt wurden.
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