Monturaqui, Einschlagkrater in der Atacama-Wüste, Chile
Der Monturaqui-Krater ist eine Einschlagstelle in der chilenischen Atacama-Wüste, die etwa 350 Meter breit und 34 Meter tief ist. Im Inneren befindet sich eine Salzpfanne, die das Becken des Kraters füllt.
Forscher bestätigten 1966, dass es sich um einen Einschlagkrater handelte, nachdem Luftaufnahmen von 1962 erste Hinweise gegeben hatten. Diese wissenschaftliche Erkenntnis veränderte das Verständnis dieser Wüstenformation grundlegend.
Die Gegend um den Krater war Teil alter Handelswege, auf denen Menschen zwischen verschiedenen Regionen der Anden reisten. Heute können Besucher noch Spuren dieser historischen Pfade erkennen, die die Landschaft durchziehen.
Der Krater liegt auf über 3000 Metern Höhe in einer abgelegenen Wüstengegend, wo intensive Sonneneinstrahlung und trockene Luft die Bedingungen prägen. Besucher sollten ausreichend Wasser, Sonnenschutz und geeignete Kleidung mitbringen.
Die Kraft des Meteoritenaufpralls erzeugte Hitze von über 1400 Grad Celsius, die seltene Mineralien und Einschlagsglas formten. Diese besonderen Gesteine sind heute noch an vielen Stellen im Kraterboden zu sehen.
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