Java, Inselterritorium in Indonesien
Java ist eine über tausend Kilometer lange Insel in Indonesien mit fünfundvierzig tätigen Vulkanen, tropischen Wäldern, Reisterrassen und Mangrovensümpfen entlang der Küsten. Die dicht besiedelte Landschaft wechselt zwischen grünen Plantagen im Hochland und flachen Küstenebenen, wo Flüsse ins Meer münden.
Hinduistische und buddhistische Königreiche errichteten zwischen dem achten und fünfzehnten Jahrhundert monumentale Tempel wie Borobudur und Prambanan in Zentraljava. Islamische Sultanate übernahmen im sechzehnten Jahrhundert die Kontrolle und veränderten die religiöse Landschaft der Insel grundlegend.
Javaner pflegen ihre Batiktradition in Werkstätten, wo sie mit Wachs gemusterte Stoffe färben und auf Märkten verkaufen. In vielen Dörfern versammeln sich Gemeinden zum Gamelan-Spiel, dessen metallene Klänge bei Hochzeiten und Festen zu hören sind.
Reisende bewegen sich auf der Insel mit Zügen, die Hauptstädte verbinden, oder mit Bussen, die auch abgelegene Dörfer erreichen. Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit zwischen Mai und September, wenn Straßen und Wanderwege gut begehbar sind.
Im Krater Kawah Ijen leuchten nachts blaue Schwefelfeuer, während Arbeiter Schwefelblöcke aus dem türkisfarbenen sauren See extrahieren. Die natürlichen Flammen entstehen durch entzündete Schwefeldämpfe, die aus Vulkanspalten aufsteigen.
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