Quillabamba, Marktstadt in der Provinz La Convención, Peru
Quillabamba liegt auf 1.050 Metern Höhe entlang des Urubamba-Flusses in der Hochdschungelregion südlich von Cusco. Die Stadt breitet sich in einem von Berghängen umgebenen Tal aus und ist das wirtschaftliche Zentrum der La-Convención-Provinz.
Die Gegend wurde ursprünglich von den Mañaríes-, Pilcozones- und Izcazingas-Gruppen besiedelt, bevor sie im 15. Jahrhundert in das Inka-Reich aufgenommen wurde. Diese Eingliederung brachte neue Verwaltungsstrukturen und Handelsrouten in das Tal.
Das Straßenbild wird stark durch den Anbau und die Verarbeitung von Kaffee, Kakao und Tee geprägt, die hier alltäglich zu sehen sind. Diese Tätigkeiten sind so eng mit dem Leben der Menschen verwoben, dass sie das Gesicht der Stadt täglich neu formen.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit von Mai bis September, wenn die Straßen stabiler sind und die Sicht auf die Berglandschaft besser wird. Besucher sollten auf die feuchte Luft und gelegentliche Rutschungen auf der kurvenreichen Bergstraße vorbereitet sein.
In der Umgebung liegt der Wasserfall Siete Tinajas mit sieben natürlichen Wasserbecken, die an den Felsen herunterfallen. An benachbarten Steinwänden sind uralte Petroglyphen zu sehen, die Künstler vor Jahrhunderten in den Stein gemeißelt haben.
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