Bodensee, See zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der Bodensee erstreckt sich über drei Länder und umfasst zwei verbundene Wasserbecken, die durch einen engeren Abschnitt voneinander getrennt sind. Die Uferlinie berührt zahlreiche Ortschaften und wird von sanften Hügeln und fernen Alpengipfeln eingerahmt, die bei klarem Wetter sichtbar werden.
Schon in vorrömischer Zeit siedelten Menschen an den Ufern, später kontrollierten römische Truppen strategische Punkte entlang der Küste. Im Mittelalter entstanden einflussreiche Handelsstädte und Klöster, die den wirtschaftlichen und geistigen Austausch zwischen den Regionen prägten.
Kleine Küstenstädte rund um das Gewässer feiern im Sommer Seenachtfeste mit Feuerwerk und Bootsparaden, die seit Generationen Familien anlocken. Weinbau an den Hanglagen hat eine lange Tradition, und Besucher können lokale Weine direkt bei den Winzern probieren, die ihre Reben mit Blick aufs Wasser pflegen.
Fahrräder können entlang gut markierter Wege mitgeführt werden, die rund um das gesamte Ufer führen und verschiedene Länder durchqueren. Im Sommer sind öffentliche Badestellen zugänglich, während im Winter manche Abschnitte bei niedrigeren Temperaturen ruhiger werden.
Das Wasser fließt als Teil des Rheinverlaufs langsam durch das Becken und versorgt mehrere Millionen Menschen mit Trinkwasser. An bestimmten Uferstellen finden sich Reste prähistorischer Pfahlbauten, die Einblicke in das Leben vor Jahrtausenden geben.
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