Hamburg-Altstadt, Mittelalterliches Viertel in Hamburg, Deutschland.
Hamburg-Altstadt ist ein Stadtviertel, das sich über mehrere Blocks erstreckt und mittelalterliche Kirchen im Gotikstil neben modernen Geschäftsgebäuden zeigt, wobei die Kanäle und Fleete das Areal durchziehen. Das Rathausmarkt bildet den zentralen Kern mit klassischen Gebäuden rund um seinen Platz, und von dort führen Geschäftsstraßen zu kleineren Märkten und historischen Häuserfronten.
Das Viertel entwickelte sich aus einer Befestigung des 8. Jahrhunderts, die sich zu einem Handelsplatz verwandelte und später zur Hansestadt wurde. Die heutige Struktur mit ihren Straßen und Kanälen entstand über Jahrhundert hinweg durch Handel und Schifffahrt an der Alster.
Das Viertel trägt seinen Namen von der mittelalterlichen Gründung und zeigt bis heute die Struktur einer alten Hansestadt mit engen Gassen und plötzlich auftauchenden Plätzen. Besucher können an vielen Ecken nachvollziehen, wie Kaufleute hier lebten und arbeiteten, wenn sie die Höfe hinter den Häuserfassaden erkunden.
Das Viertel ist leicht zu Fuß erkundbar, da alle Sehenswürdigkeiten in Gehweite liegen und die flache Topographie keine Steigungen erfordert. Die Haupteinkaufsstraße Mönckebergstraße verbindet den zentralen Platz mit den U- und S-Bahn-Stationen und bietet viele Möglichkeiten zum Pausieren und Essen.
Im benachbarten Kontorhaus-Viertel steht das Chilehaus, ein Gebäude, das von vorn wie der Bug eines Schiffes wirkt und eines der markantesten Beispiele der 1920er-Jahre-Architektur in Deutschland zeigt. Dieses ungewöhnliche Design war damals revolutionär und prägt bis heute das Stadtbild.
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