Chalkidiki, Halbinsel mit drei Ausläufern in Nordgriechenland.
Chalkidiki ist eine Halbinsel im Norden Griechenlands, die sich in die Ägäis erstreckt und durch ihre dreigeteilte Form auffällt: Kassandra im Westen, Sithonia in der Mitte und die Mönchsrepublik Athos im Osten. Die drei Landzungen ragen weit ins Meer hinaus und bilden geschützte Buchten mit Stränden, bewaldeten Hügeln und kleinen Hafenorten.
Griechische Siedler von der Insel Euböa gründeten im 8. Jahrhundert vor Christus Handelsstädte wie Mende und Toroni entlang der Küste. Später geriet die Region unter makedonische und römische Herrschaft, bevor christliche Mönche ab dem 9. Jahrhundert den östlichen Zipfel bewohnten und Klöster errichteten.
Der Name leitet sich vom antiken makedonischen Volk der Chalkidier ab, deren Einfluss noch heute in Ortsnamen und lokalen Traditionen erkennbar ist. Entlang der Küste prägen weißgetünchte Häuser mit blauen Fensterläden das Bild vieler Dörfer, wo Fischer morgens ihre Netze auslegen und Tavernen frischen Fang servieren.
Eine Autobahn von Thessaloniki führt direkt in die Region und verbindet die Hauptorte auf allen drei Halbinseln miteinander. Wer ohne Auto unterwegs ist, findet Busse zwischen den Küstendörfern, wobei die Fahrpläne im Sommer häufiger sind als im Winter.
Die Region erzeugt grüne Oliven, Honig, Olivenöl und Wein, die alle vom mediterranen Klima profitieren. Fischer verkaufen ihren Fang direkt an Tavernen, sodass man oft frischen Tintenfisch oder Seezunge auf dem Teller findet, die am selben Morgen gefangen wurden.
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