Venedig, Seestadt in Venetien, Italien.
Venedig ist eine Stadt in der Adria, die sich über rund 120 kleine Inseln verteilt, die durch enge Kanäle voneinander getrennt sind. Mehr als 400 Brücken verbinden die Inseln und schaffen ein weitverzweigtes Netz aus Gassen und Wasserwegen.
Die Siedlung entstand im 5. Jahrhundert, als Bewohner des Festlands vor Invasionen in die Laguneninseln flohen. Aus dieser Zuflucht entwickelte sich bis ins 18. Jahrhundert hinein eine maritime Republik, die den Handel im Mittelmeer kontrollierte.
Das Leben folgt hier dem Gezeitenrhythmus der Lagune, und die Einwohner nutzen kleine Boote für ihre täglichen Besorgungen und Wege zur Arbeit. In den Gassen und auf den Plätzen begegnet man ständig Menschen, die Waren transportieren, Fischmärkte besuchen oder sich in traditionellen Bacari, kleinen Weinbars, treffen.
Wassertaxis und Vaporetti, große öffentliche Boote, verkehren regelmäßig durch die Hauptkanäle und verbinden die wichtigsten Inseln miteinander. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da die meisten Wege über kopfsteingepflasterte Gassen und zahlreiche Brücken führen.
Die gesamte Stadt verzichtet auf Autos, und alle Transporte erfolgen per Boot oder zu Fuß über die verwinkelten Gassen. Selbst Krankenwagen und Feuerwehr verwenden spezielle Boote, um durch die Kanäle zu fahren.
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