Hokkaidō, Nördliche Insel in Japan
Hokkaido ist eine Landmasse von 83.424 Quadratkilometern im Norden Japans, die Berge, Wälder, Seen und vulkanische Formationen auf unterschiedlichem Gelände in verschiedenen Höhenlagen umfasst. Küstenlinien umschließen diese Region, während innere Ebenen landwirtschaftliche Flächen und Flussnetze enthalten, die das zerklüftete Hochland mit den niedrigeren Küstengebieten verbinden.
Die japanische Regierung etablierte 1869 formale Kontrolle über die Insel und markierte einen Wechsel von indigener Ainu-Verwaltung zu japanischer Hauptverwaltung. Dieser Übergang brachte Siedler aus dem Süden, die Städte gründeten und landwirtschaftliche Projekte initiierten, welche das Gesicht der Region veränderten.
Die Ainu bewahren ihre Bräuche durch Zeremonientänze, Stoffmuster, Holzschnitzereien und mündliche Erzähltraditionen auf der Insel. Ihre Präsenz zeigt sich in kulturellen Zentren und Museen, wo Besucher traditionelle Kleidung, Werkzeuge und Sprache kennenlernen können.
Die Insel verbindet sich durch den Seikan-Tunnel mit dem japanischen Festland, wobei der New Chitose Airport als Hauptzugang für internationale Reisende dient. Winterbedingungen können von November bis April herausfordernd sein, mit erheblichem Schneefall, der Straßen und ländliche Gebiete betrifft.
Dieses Gebiet umfasst vier umstrittene Inseln nördlich von Hokkaido, bekannt als Nördliche Territorien in Japan und Südkurilen in Russland. Diese Inseln bleiben unbewohnt oder minimal besiedelt, wobei keine touristische Infrastruktur für Besucher aus Japan zugänglich ist.
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