Taitō, Sonderbezirk in Tokio, Japan
Taitō ist ein besonderer Stadtbezirk im Nordosten von Tokio, Japan, der sich südlich des Sumida-Flusses erstreckt und sowohl dicht besiedelte Wohnviertel als auch große Parkanlagen umfasst. Der Bezirk besteht aus mehreren Vierteln, die durch ein Netz von Bahnlinien, U-Bahnen und breiten Durchgangsstraßen miteinander verbunden sind.
Die Verwaltungseinheit entstand 1947 durch Zusammenlegung zweier alter Bezirke, als die Stadtregierung von Tokio nach dem Krieg neu organisiert wurde. In früheren Jahrhunderten war das Gebiet bekannt für Märkte, Schreine und als Eingangsbereich für Reisende aus nördlichen Provinzen.
Der Bezirk trägt seinen Namen von einem großen Trommelturm, der einst in der Nähe stand und über die flachen Gebiete im Osten hallte. Besucher finden heute zahlreiche traditionelle Läden, besonders entlang alter Straßen, wo Handwerker weiterhin Papierprodukte, Puppen und andere Waren in Familiengeschäften verkaufen.
Der Bezirk lässt sich gut durch die mehreren Bahnlinien und U-Bahn-Stationen erschließen, die alle wichtigen Stadtviertel und größeren Knotenpunkte miteinander verbinden. Die meisten Gegenden bieten flache Gehwege und viele Geschäfte entlang der Bahnhofsausgänge, was die Orientierung für Besucher erleichtert.
Ein kleiner, ruhiger Abschnitt nahe den Hauptstraßen bewahrt die Struktur alter Arbeiterviertel, wo schmale Gassen zwischen niedrigen Holzhäusern verlaufen und nur wenige Besucher hingelangen. Einige Gebäude aus der frühen Meiji-Zeit stehen noch entlang dieser Wege und zeigen alte Bauweisen.
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