Tōmei-Autobahn, Mautstraße zwischen Tokio und Nagoya, Japan
Die Tomei Expressway ist eine mautpflichtige Autobahn mit kontrolliertem Zugang, die sich über 347 Kilometer durch die Kantō- und Chūbu-Regionen erstreckt und Tokyo mit Nagoya verbindet. Sie verläuft durch dicht besiedelte Ballungsgebiete, Industriezonen und ländliche Abschnitte, wobei sie die Präfekturen Kanagawa und Shizuoka durchquert und dabei an der Seite des Mount Fuji vorbeiführt.
Der Bau dieser Autobahn begann in den frühen 1960er Jahren als Teil eines nationalen Plans zur Modernisierung des Verkehrs in der Nachkriegszeit. Die Fertigstellung im Jahr 1969 ermöglichte erstmals eine durchgehende Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen der Hauptstadt und dem industriellen Zentrum von Nagoya.
Entlang der Strecke bieten die Rastplätze japanische Regionalspezialitäten aus den durchquerten Präfekturen, sodass Reisende lokale Gerichte probieren können, ohne die Autobahn zu verlassen. Viele japanische Familien nutzen diese Raststätten als Zwischenstopp auf längeren Fahrten und pflegen damit eine vertraute Tradition des gemeinsamen Essens während der Reise durch das Land.
Die Strecke verfügt über zahlreiche Rastplätze mit Toiletten, Restaurants und Tankstellen, die in regelmäßigen Abständen erscheinen. Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten liegen zwischen 80 und 100 Stundenkilometern, wobei elektronische Hinweisschilder über Verkehrslage und Wetter informieren.
Bestimmte Abschnitte der Strecke verzeichnen täglich mehr als 100.000 Fahrzeuge, was sie zur meistbefahrenen Route im Netzwerk der Central Nippon Expressway macht. Diese hohe Frequenz führt dazu, dass an Wochenenden und Feiertagen oft Staus entstehen, besonders in der Nähe von Tokyo und Nagoya.
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